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Trennungen von Eltern sind keine Privatangelegenheit

Trennungen von Eltern als Massenphänomen sind eine Gefahr für das Allgemeinwohl. Zu diesem drastischen Schluss kommt eine Evaluation der deutschen Sozialstatistik durch das Institut für Demografie, Allgemeinwohl und Familie (iDAF) in St. Augustin.

(SSF/iDAF/im.) Die Mobilität in den Beziehungen hat ihren Preis. In Deutschland beziehen 40% der Alleinerziehenden Hartz-IV-Unterstützung. Etwa die Hälfte der 1,9 Mio. Kinder in Hartz-IV-Haushalten leben bei Alleinerziehenden. Von den Paaren mit Kindern beziehen lediglich 10% Hartz-IV. Einen Unterschied macht dabei der Familienstand. Während 10% der nichtehelichen Lebensgemeinschaften Unterstützung beziehen, sind es bei den Verheirateten lediglich 5%. Auch in der Schweiz sind rund 30% der Alleinerziehenden Sozialhilfebezüger.

Damit wird auch klar, wohin der Grossteil der Transfersummen für die Unterstützung von Familien geht. Das iDAF kommentiert: „Einerseits soll sich der Sozialstaat aus dem privaten Beziehungsleben heraushalten, andererseits muss er für das Zerbrechen von Familien mit vielen Milliarden aufkommen.“ Dies betreffe auch die Kosten für die Kinder- und Jugendhilfe. Ursache davon sei das Zerbrechen der Kernfamilien, von denen lediglich 2% solche Hilfen in Anspruch nähmen. Fast die Hälfte der Einweisungen in Kinderheime sei auf Trennungen zurückzuführen, ein weiteres Viertel betreffe Kinder, deren Eltern mit einem neuen Partner zusammenleben.

Auch der Schweiz wurde kürzlich eine Studie präsentiert, welche die Kosten von Scheidungen für die Gesellschaft erfassen will. Gerade bei den entstehenden Kosten der Sozialhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe steht die Studie jedoch vor dem Problem dass die statistischen Zahlen nicht angeben, ob Alleinerziehende schon einmal verheiratet waren oder nicht. Kinderarmut in solchen Familien ist so oder so wesentlich höher als in Familien mit einem Elternpaar. Erst bei Grossfamilien mit einem Elternpaar nimmt die Kinderarmut wieder markant zu. Die Auftraggeber möchten jedoch mit der Studie vor allem eine Basis für staatliche Leistungen an eine flächendeckende und niederschwellige Ehe- und Familienberatung schaffen.

Was können Sie dagegen tun?

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